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19.12.2014

Rauchmelder retten Leben

Feuerwehrexperte Schuster: Zahl der Brandopfer könnte bei flächendeckender Installation von Rauchwarnmeldern halbiert werden – Brandgefahr in der Vorweihnachtszeit besonders hoch

Der frühere Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr und Nürnberger Abgeordnete Stefan Schuster wirbt angesichts der steigenden Brandgefahr vor und an Weihnachten für den Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen und Häusern. „So behaglich brennende Kerzen in der Vorweihnachtszeit sind, sie bergen große Gefahren, wenn sie unbeaufsichtigt sind oder vergessen wurden. Im Fall eines Brandes ist es entscheidend, ihn möglichst früh zu entdecken, um Zeit für Brandmeldung, Brandbekämpfung und eine mögliche Flucht zu gewinnen“, so Schuster. Rauchwarnmelder können hier im wahrsten Sinn des Wortes lebensrettend sein, stellt der feuerwehrpolitische Sprecher der SPD-Landtagfraktion fest. Sobald sie Rauch registrieren, warnen sie mit akustischen Signalen und die Bewohner haben noch genug Zeit, entsprechend zu reagieren.

Schuster schätzt, dass sich die Zahl der Brandopfer durch eine flächendeckende Installation von Rauchwarnmeldern halbieren ließe. „Gerade für den Schutz von Kindern sind diese Geräte wichtig, denn die Jüngsten sind besonders gefährdet. Rauch ist genauso gefährlich wie Feuer. Kinder nehmen das aber oft nicht so wahr“, weiß Schuster.

Aus diesem Grund sollte die ab 2017 geltende Pflicht, Rauchwarnmelder in Wohngebäuden zu installieren, so schnell wie möglich freiwillig umgesetzt werden. „Auch wenn es hier Übergangsfristen gibt, dürfen diese nicht ausgeschöpft werden. Jeder Wohneigentümer sollte schnell reagieren und ein solches Gerät einbauen. Mieter können ihren Hauseigentümer zu einem raschen Einbau auffordern“, mahnt Schuster.

Stefan Schuster

Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion für Fragen des öffentlichen Dienstes

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