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03.12.2014

SPD-Fraktion erreicht Sieg im Kampf für den "Barden von Neuschwanstein"

Petition erfolgreich - Finanzministerium muss Auftrittsverbot zurücknehmen

Der Einsatz der SPD-Fraktion für den "Barden von Neuschwanstein" war erfolgreich. Der Künstler Kay Reinhardt darf nun doch weiter am Königsschloss Besuchern seine Lieder vortragen. Die Petition des Mannes, für die sich der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Volkmar Halbleib, stark gemacht hatte, fand die einstimmige Unterstützung des zuständigen Haushaltsausschusses. Das für die Schlösser verantwortliche Finanzministerium wurde aufgefordert, das Auftrittsverbot für den Barden zurückzunehmen und sich mit ihm über einen passenden Standort zu verständigen.

Halbleib betonte: "Der Heilige Bürokratius hatte bei der Schlossverwaltung eindeutig über die Stränge geschlagen. Ich bin froh, dass wir das nun reparieren konnten. Herr Reinhardt darf als Ergänzung des Gesamtkunstwerks Neuschwanstein weiter dort singen und spielen. Und ich hoffe, dass unsere heutige Entscheidung von den Verwaltungen auch als Mahnung wahrgenommen wird, die Kirche im Dorf zu lassen."

Der Künstler Reinhardt, der selbst in den Ausschuss nach München gekommen war, dankte der SPD und besonders Herrn Halbleib für die erfolgreiche Hilfe. "Ich bin so froh. Ich kann es kaum glauben. Vielen, vielen Dank für Ihren Einsatz", sagte Reinhardt und schüttelte Halbleib überschwänglich die Hand. Reinhardt hatte jahrelang mit Erlaubnis der Schlossverwaltung seine historischen Lieder für die Besucher aus aller Welt gesungen. Seit 2007 war er mehr als 100 mal auf der Marienbrücke am Schloss aufgetreten. Doch dann verweigerte ihm die Schlossverwaltung plötzlich eine weitere Genehmigung.

Volkmar Halbleib

Parlamentarischer Geschäftsführer und Mitglied des Fraktionsvorstands der BayernSPD

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