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04.12.2014

Rinderspacher: Eröffnung der bayerischen Repräsentanz in Prag ein „bewegender Moment“

„25 Jahre nach dem Fall der Mauer bricht sich endlich auch hier die Normalität Bahn“

Die Eröffnung der bayerischen Repräsentanz am Donnerstag in Prag ist für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher ein „besonders bewegender Moment“ gewesen. Dieses Ereignis sei ein Höhepunkt seiner bisherigen Jahre im Landtag, betonte Rinderspacher nach der feierlichen Zeremonie in der tschechischen Hauptstadt. Er würdigte es als "wunderbares Signal", dass der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka an der Eröffnung teilnahm.

Rinderspacher und Sobotka
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Rinderspacher verwies zugleich auf den großen Anteil bayerischer Sozialdemokraten an der so positiven Entwicklung: „Die langjährige politische Arbeit der Landtags-SPD für eine Annäherung der beiden einst verfeindeten Nachbarstaaten findet hier Erfüllung. Von Volkmar Gabert über Renate Schmidt bis Franz Maget und Christa Naaß, um nur einige zu nennen, haben sich zahlreiche Sozialdemokraten aus dem Freistaat dafür eingesetzt.“

Zugleich betonte Rinderspacher, dass die Beziehungen zwischen dem Freistaat und Tschechien auf dieser Basis weiter wachsen können: „25 Jahre nach dem Fall der Mauer bricht sich endlich auch hier die Normalität Bahn. Jetzt gilt es, die Zusammenarbeit in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft auszubauen und dadurch auch die Menschen einander noch näher zu bringen.“

Konkrete Projekte, vor allem in der Verkehrsinfrastruktur, müssten jetzt schnell angegangen werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende nannte als Beispiel die leider immer noch völlig unzureichenden Bahnverbindungen von Nürnberg und München nach Prag. Hier müsse es deutliche Verbesserungen geben.

Markus Rinderspacher

Vorsitzender der BayernSPD-Landtagsfraktion

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