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20.03.2015

SPD-Abgeordneter Schuster fordert mehr Aufmerksamkeit für Opfer von Straftaten

Nürnberger Parlamentarier zum Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März: Betroffene leiden über Jahre hinweg

Zum bundesweiten Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März will der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Schuster das Schicksal von Menschen, die Opfer eines Gewaltverbrechens wurden, stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken. „Häufig diskutieren wir in Politik und Gesellschaft über den Umgang mit Straftätern. Die Opfer bleiben leider allzu oft auf der Strecke. Kaum einer denkt darüber nach, was jemand durchleidet, der Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Nicht nur die körperlichen, sondern vor allem die seelischen Wunden bestehen über Jahre hinweg.“ mahnt der SPD-Mann.

Oft entstehen Opfern von Verbrechen auch erhebliche materielle Schäden. Hierfür hat der Freistaat Bayern die „Stiftung Opferhilfe“ ins Leben gerufen. „An diese Stelle können sich Menschen wenden, die durch ein Verbrechen in Finanznot geraten sind. Die Stiftung hilft zum Beispiel bei der Finanzierung von Reha-Maßnahmen. Antragsformulare können auf der Homepage der Stiftung Opferhilfe heruntergeladen werden.“ erklärt Schuster. Für Schuster ist dieser Tag auch eine gute Gelegenheit, die Arbeit des „Weißen Rings“ hervorzuheben. „Hier wird den Menschen nicht nur materiell geholfen. Opfer erhalten von der Organisation umfassende Beratung und Hilfe. Der Verein, der den Aktionstag 1991 eingeführt hat, leistet immenses in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Sie sind die einzigen, die regelmäßig versuchen, das Schicksal von Kriminalitätsopfern zum Bestandteil der öffentlichen Debatte zu machen. Leider muss sich der „Weiße Ring“ ausschließlich aus Spenden finanzieren. Deswegen möchte ich gerade heute dazu aufrufen für diese enorm wichtige Arbeit zu spenden“, erklärt der Landtagsabgeordnete.

Stefan Schuster

Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion für Fragen des öffentlichen Dienstes

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