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14.04.2015

SPD fordert Helfergleichstellung

Antrag am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags

Alle ehrenamtlichen Kräfte, die an einem Rettungseinsatz beteiligt sind, sollen künftig einen gesetzlichen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit, Lohnfortzahlung oder Ersatz ihres Verdienstausfalls sowie Ersatz ihrer einsatzbedingten Sachschäden erhalten. Die SPD-Fraktion bringt einen entsprechenden Antrag zur sogenannten Helfergleichstellung am Mittwoch (14.4.2015) in den Innenausschuss des Bayerischen Landtags ein.

Der Kommunal- und innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Paul Wengert, betont: "Wer für die notwendige Nachführung von einsatzwichtigem Material oder die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgt, sich um die Verletzten und deren Angehörige kümmert, wie etwa die Kriseninterventionskräfte, darf nicht anders behandelt werden als diejenigen, die Verunglückte bergen, erstversorgen und transportieren."

Wengert, der auch Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes ist, mahnt, es gehe hier schlicht um Gerechtigkeit. Die Gleichbehandlung von Kräften des Rettungsdienstes mit denen der Feuerwehr, die vor zwei Jahren in Kraft getreten ist, sei ein erster richtiger und wichtiger Schritt gewesen. Nun gelte es, auch die Ungleichbehandlung der nicht am unmittelbaren Einsatz beteiligten ehrenamtlichen Rettungshelfer zu beseitigen.

Der spektakuläre, erfolgreiche Rettungseinsatz in der Riesending-Höhle vor einem Jahr sei zum Beispiel auch den vielen Einsatzkräften zu verdanken, die ihre Kolleginnen und Kollegen von außerhalb der Höhle unterstützt hätten.

Dr. Paul Wengert

Kommunal- und innenpolitischer Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion

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