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15.07.2015

SPD: Junge Realschullehrer nicht im Stich lassen

Dringlichkeitsantrag: Demographische Rendite von 555 Stellen soll an den Schulen bleiben - Bildungspolitikerin Wild: Einmalige Chance unbedingt nutzen

Angesichts der dramatisch schlechten Einstellungsaussichten junger Realschullehrer fordert die SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung auf, die sogenannte demographische Rendite von 555 Stellen an den Realschulen zu belassen. Dies ist die Zahl der Stellen, die wegen des Schülerrückgangs eigentlich aus dem Stellenplan gestrichen werden soll. "Wir haben jetzt die einmalige Chance, die Klassengrößen zu reduzieren und damit auch die Unterrichtsqualität zu verbessern. Es gibt zahlreiche gut ausgebildete und höchst motivierte junge Realschullehrer, die unsere Schulen bereichern würden", erklärt die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild.

Wild rechnet vor, wofür die 555 Stellen verwendet werden können: Rund 4000 Klassen haben mehr als 26 Schüler. Hier könnten die größten Klassen verkleinert werden. Durch den Aufbau einer integrierten Lehrerreserve würde weniger Unterricht ausfallen. Und nicht zuletzt wäre es auch möglich, die Ganztagsangebote auszubauen.

"Ich appelliere an die Staatsregierung, diese einmalige Chance zu nutzen", sagt Wild.

Margit Wild

Stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion

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