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21.07.2015

SPD-Fraktionschef Rinderspacher: Betreuungsgeld war auch politisch der falsche Weg

Stattdessen frühkindliche Bildung besser ausstatten - SPD bringt Thema heute ins Plenum

Das Ende des Betreuungsgelds ist nach Ansicht von SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher die Gelegenheit, die Familienpolitik in Bayern zukunftssicher aufzustellen. "Wir brauchen mehr Geld für die frühkindliche Bildung. Das CSU-Betreuungsgeld war nicht nur verfassungswidrig, es war auch politisch ein Irrweg. Vielmehr muss nun der Krippenausbau im Freistaat energisch und mit ausreichend Geld vorangetrieben werden. Andere Länder sind da schon viel weiter. Doch die CSU folgt lieber ihrer Ideologie, als den Familien konkret im Alltag zu helfen."

De SPD-Fraktionsvorsitzende mahnt zudem eine Qualitätsoffensive in der frühkindlichen Bildung an. "Die Öffnungszeiten in den Rand- und Ferienzeiten müssen deutlich ausgeweitet werden. Das hilft den Familien unmittelbar. Das gibt ihnen die Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Doch dafür braucht es auch genügend Erzieherinnen und Erzieher, die anständig bezahlt werden."

Die Landtags-SPD bringt das Thema heute ins Plenum des Bayerischen Landtags. Sie hat eine Aktuelle Stunde zur Familienpolitik mit dem Titel "Familienleistungen neu ordnen! Frühkindliche Bildung stärken!" beantragt.

Markus Rinderspacher

Vorsitzender der BayernSPD-Landtagsfraktion

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