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17.12.2015

SPD will Kampf gegen „Teufelsdroge" Crystal Meth verstärken

Regelmäßiger Bericht der Staatsregierung nötig

Angesichts der steigenden Gefahr durch die „Teufelsdroge" Crystal Meth will die SPD-Landtagsfraktion den Kampf verstärken. Der SPD-Innenexperte Klaus Adelt setzt dabei auf eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine effektive Kontrolle der Maßnahmen der bayerischen Sicherheitsbehörden.

„Wie viele Kinder mussten in Obhut genommen werden, weil ihre Eltern von Crystal Meth abhängig sind? Stellen Hooligans, die die schmerzlindernde Droge konsumieren, eine Gefahr für die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürger dar? Diese und andere Fragen blieben im Zuge des ersten Tätigkeitsberichts der Staatsregierung zum Thema Crystal Meth leider unbeantwortet“, kritisiert Adelt. „Wir brauchen deshalb ein regelmäßiges Update durch offizielle Berichte an den Landtag.“ Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion eingereicht.

Die Bekämpfung dieser Droge, die zum Großteil aus Tschechien nach Bayern geschmuggelt wird, müsse intensiviert werden, mahnt der oberfränkische Abgeordnete: „Der Kampf gegen Crystal Meth gleicht einem Katz- und Maus-Spiel. Wir müssen uns immer wieder selbstkritisch die Frage stellen, ob wir noch die richtigen Strategien verfolgen, die Ausbreitung dieser Droge einzudämmen und zurückzudrängen.“

Klaus Adelt

Sprecher für kommunale Daseinsvorsorge und Sprecher der oberfränkischen SPD-Abgeordneten

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