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04.02.2016

Frauenverachtende "Pick-up-Artists" bekämpfen (MIT O-TON)

Rechtspolitiker Ritter: Treffen sind Verabredung zu einer Straftat

Der SPD-Rechtspolitiker Florian Ritter fordert nach Absage der Treffen der "Pick-up-Artists" in München, zu überprüfen, in wieweit künftig deren öffentliche Veranstaltungen, aber auch private Verabredungen verhindert werden können. Pick-up-Artists nennen sich Männer, die mit sogenannten „Kommunikationstechniken“ möglichst viele Frauen in kurzer Zeit erobern wollen. Männern wird suggeriert, sie könnten mit jeder gewünschten Partnerin Sex haben. Auch vor Gewalt schrecken die Pick-up-Artists offenbar nicht zurück. „Hier geht es um sexuelle Nötigung im großen Stil. Man kann davon ausgehen, dass es sich möglicherweise um eine Verabredung zu einer Straftat handelt“, erklärt Ritter. Der Münchner Abgeordnete verurteilt auch das Weltbild der Pick-up-Artists: „Diese Männer vertreten ein absolut inakzeptables Frauenbild. Unabhängig vom strafrechtlichen Aspekt hat diese Art von Frauenverachtung in unserer Gesellschaft keinen Platz“, sagt Ritter.

Eine Gruppe der Pick-up-Artists hatte sich für Samstag, 20 Uhr, in München an der BMW-Welt verabredet. Aktionen zum gleichen Zeitpunkt sind offenbar in 165 Städten aus 43 Ländern geplant.

O-Ton: Frauenverachtende "Pick-up-Artists" bekämpfen

Florian Ritter

Sprecher für Datenschutz und für die Bekämpfung des Rechtsextremismus sowie Sprecher der Münchner SPD-Landtagsabgeordneten

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