Palette mit Hühner-Eiern

Der Untersuchungsausschuss Bayern-Ei

Im Sommer 2014 kam es europaweit zu Erkrankungen und sogar zu mindestens einem Todesfall, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf das Inverkehrbringen salmonellenbelasteter Eier der Fa. Bayern-Ei in Niederbayern zurückzuführen sind. Eine öffentliche Warnung seitens der zuständigen bayerischen Behörden erfolgte dennoch nicht. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat gegen den Eigentümer der Fa. Bayern-Ei und weitere Angeschuldigte deswegen Anklage erhoben. Die Staatsregierung, insbesondere Staatsminister Dr. Marcel Huber und Staatsministerin Ulrike Scharf, betonen stets, dass die Behörden korrekt gehandelt hätten und dass keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung bestanden hätte.

Der Untersuchungsausschuss, der auf Initiative der Opposition eingerichtet wurde, soll die politische Verantwortung für diesen Lebensmittelskandal aufklären. Die SPD hat Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, MdL, und den verbraucherschutzpolitischen Sprecher Florian von Brunn, MdL, in den Untersuchungsausschuss entsandt. Die beiden Abgeordneten wollen die Hintergründe des Skandals vollständig aufdecken: "Das sind wir sowohl den Bürgern als auch den unmittelbar betroffenen Menschen schuldig!" Solche Skandale dürften sich nicht wiederholen.

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Inge Aures

Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags und Mitglied des Vorstands der BayernSPD-Landtagsfraktion

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Florian von Brunn

Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Verbraucherschutz der BayernSPD-Landtagsfraktion

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