„Time's up – now!“ Konsequenzen aus der #MeToo-Debatte.

29.06.2018, 11:00 – 13:00 Uhr | Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 81667 München

Die #MeToo-Debatte kann Auslöser für einen Kulturwandel in der Filmbranche werden. Sexuelle Belästigung hat etwas mit Machtstrukturen zu tun. Und in der Filmbranche liegt wie in vielen anderen Branchen die Macht vor allem in den Händen der Männer. Je stärker Hierarchien ausgebildet sind, umso größer ist die Gefahr für Übergriffe. Die #MeToo-Debatte legte Vieles bloß, worüber lange niemand reden wollte. Und sie machte deutlich, dass Stereotype über Frauen und Männer nicht nur hinter der Kamera vorherrschen. Wir wollen die Debatte weiter führen: Was muss sich jetzt verändern, um gewaltfreies Arbeiten – nicht nur am Set – zu ermöglichen? Wie kann Geschlechtergerechtigkeit in Film und Fernsehen erreicht werden?

Podiumsdiskussion auf dem Filmfest München mit:

Barbara Rohm, Regisseurin, Fotografin, Mitbegründerin und Vorstandsmitglied von Pro Quote Film

Heinrich Schafmeister, Schauspieler, Vorstandsmitglied BFFS (Bundesverband Schauspiel)

Susan Vahabzadeh, Journalistin, Feuilleton der Süddeutschen Zeitung

Moderation: Isabell Zacharias, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

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