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21.05.2015

CSU lässt Verbraucher bei Dispozinsen im Stich

SPD will Koppelung an Leitzins - Verbraucherschutzpolitiker Adelt: Bürger zahlen Zeche für Bankenlobbyismus der CSU

Die CSU lehnt eine Begrenzung der Zinsen für Dispokredite strikt ab. Sie stimmte am Donnerstag im Verbraucherschutzausschuss des Landtags gegen einen entsprechenden Antrag der SPD. Der Verbraucherschutzpolitiker Klaus Adelt zeigt sich enttäuscht: „Wir wollen, dass der Dispozins, den Verbraucher für Überziehungskredite zahlen müssen, an den Leitzins der Europäischen Zentralbank gekoppelt werden - und maximal 7 Prozentpunkte darüber liegen dürfen. Die Banken zahlen derzeit fast gar keine Zinsen für Geld, das sie sich leihen, verlangen aber von den Bürgern horrende Zinsen von im Schnitt 10,5 Prozent. Das ist ungerecht. Doch die CSU will daran nichts ändern.“

Die SPD-Fraktion will trotz der Ablehnung im Landtag weiter an dem Thema dranbleiben. Adelt betont: „Der Verbraucher darf nicht die Zeche zahlen für den Bankenlobbyismus de CSU.“

SPD-Antrag: Dispozinsen begrenzen (PDF, 215 kB)

Klaus Adelt

Sprecher für kommunale Daseinsvorsorge und Sprecher der oberfränkischen SPD-Abgeordneten

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