Pressemitteilungen

22.06.2015

Schüler mit Handicap sollen wohnortnah weiterführende Schulen besuchen können

SPD für mehr weiterführende Schulen mit dem Profil "Inklusive Schule"

Die SPD-Landtagsfraktion will erreichen, dass alle bayerischen Schüler und Schülerinnen mit einer Behinderung eine inklusive Schullaufbahn in der Nähe ihres Wohnortes durchlaufen können. In einem aktuellen Antrag, der morgen im Plenum des Bayerischen Landtags behandelt wird, fordert die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild dies vor allem für Realschulen und Gymnasien. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass der erfolgreiche Besuch einer inklusiven Grundschule in eine Sackgasse führe, weil es keine entsprechenden weiterführenden Schulen gibt, so Wild. „Es kann nicht sein, dass Kinder, nachdem sie Grundschule mit dem Profil „inklusive Schule“ erfolgreich durchlaufen haben, danach auf ein sonderpädagogisches Förderzentrum wechseln, weil es zu wenige entsprechende weiterführende Schulen gibt. Es müsse dafür gesorgt werden, dass es in einer angemessenen Entfernung eine Mittelschule, eine Realschule oder ein Gymnasium mit dem Profil „Inklusive Schule“ gibt, erklärt die Regensburger Abgeordnete.

Margit Wild

Stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion

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