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23.02.2016

SPD will endlich den Gleichstellungsbericht sehen

Frauenpolitische Sprecherin Strohmayr: Staatsregierung ist bereits drei Monate zu spät dran

Die SPD-Fraktion mahnt die längst überfällige Vorlage des Bayerischen Gleichstellungsberichts von Frauen und Männern an. Fraktionsvizin Dr. Simone Strohmayr bringt einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag in das Plenum am Donnerstag ein.

„Laut Gesetz hätte der Bericht bereits im November 2015 da sein müssen“, kritisiert die schwäbische Abgeordnete und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. „Ich befürchte, dass die Staatsregierung der Öffentlichkeit und dem Landtag unangenehme Daten bewusst vorenthalten will. Drei Monate Verspätung sind keine Kleinigkeit, zumal die Staatsregierung ja bereits fünf Jahre Zeit hatte, sich auf den Bericht vorzubereiten.“

In dem Bericht geht es unter anderem darum, wie sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst Bayerns entwickelt hat. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen werden darin analysiert. Wichtig ist der SPD zudem die Einrichtung von Gleichstellungsbeauftragten und deren Freistellung für diese Tätigkeit.

Dr. Simone Strohmayr

Stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion

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