Zum heutigen Fachgespräch im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags über Gewalt gegen medizinisches Personal erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Waldmann:
„Dass Gewalt gegen Beschäftigte im Gesundheitswesen längst zum Alltag gehört – in Notaufnahmen, Praxen, Pflegeheimen und im Rettungsdienst –, ist gut dokumentiert und darf nicht länger als Berufsrisiko hingenommen werden. Was jetzt fehlt, sind nicht weitere Bestandsaufnahmen, sondern verbindliche Konsequenzen: Übergriffe müssen nach einheitlichen Kriterien erfasst werden, bei Prävention und Nachsorge braucht es eine verlässliche Finanzierung und wir müssen mehr darauf achten, dass kleine Praxen und ambulante Dienste nicht durchs Raster fallen. Wer das Personal nicht schützt, verliert es – und damit die Gesundheitsversorgung vor Ort.“