Kultusministerin Anna Stolz hat heute eine Weiterentwicklung der Prüfungskultur an bayerischen Schulen angekündigt. Nicole Bäumler, bildungspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, begrüßt die grundsätzliche Richtung – übt aber deutliche Kritik an der Substanz:
„Was heute präsentiert wurde, ist vor allem eines: eine Ankündigung von Ankündigungen. Neue Formate und mehr Feedback klingen ja gut, aber der wichtige Schritt zu weniger Angst durch die Abschaffung von Exen und Abfragen wurde wieder nicht gemacht. Außerdem wirbt die Ministerin mit KI als Feedbackinstrument, aber eine Antwort darauf, wie man mit dem Problem des Spickens durch KI in Tests und Abschlussprüfungen umgehen kann, bleibt sie leider schuldig.“