Rund 8.000 Stellen will BMW laut Medienberichten in den kommenden Monaten streichen. Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Holger Grießhammer:
„Wenn in Bayerns Schlüsselindustrie tausende Arbeitsplätze auf der Kippe stehen, darf sich Hubert Aiwanger nicht länger wegducken. Ein Wirtschaftsminister muss den Wandel gestalten, nicht kommentieren. Wer die Autoindustrie in Bayern halten will, muss die Transformation zur Elektromobilität entschlossen vorantreiben, statt sie unter dem Deckmantel der angeblichen Technologieoffenheit immer wieder auszubremsen.“
Die angekündigten Stellenstreichungen bei BMW sind ein weiteres Warnsignal für den Industriestandort Bayern. Die Liste der Unternehmen, die Arbeitsplätze abbauen oder Standorte aufgeben, wird immer länger. Grießhammer fordert von der Staatsregierung entschlossenes Handeln, um die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Automobilindustrie langfristig zu sichern.
Dazu gehören ein deutlich schnellerer Ausbau der Ladeinfrastruktur, eine Qualifizierungsoffensive für die Beschäftigten sowie gezielte Investitionen in Batterietechnologien, Fahrzeugdigitalisierung und autonomes Fahren. Statt die Verantwortung nach Berlin oder Brüssel zu verlagern, muss die Staatsregierung die Transformation der Schlüsselindustrie aktiv begleiten und Bayern als führenden Automobilstandort zukunftsfest aufstellen.