SPD fordert besseren Brandschutz auf Bayerns Bauernhöfen

07. August 2026

Auch Tiere müssen bestmöglich vor Feuer geschützt sein: Nach dem Stallbrand im Landkreis Aichach-Friedberg, bei dem nach Medienberichten am Donnerstagabend rund 1600 Schweine getötet wurden, fordert die SPD-Landtagsfraktion Verbesserungen bei Brandschutz und Löschtechnik. Trockenheit und Hitze begünstigen zunehmend die Ausbreitung von Feuer. Darauf müssen die Behörden reagieren. „Wenn wir durch technische Maßnahmen verhindern können, dass 1600 Tiere qualvoll verenden, dann sollten wir das auch tun“, erklärt die SPD-Tierschutzexpertin Anna Rasehorn.

Im Fokus stehen für die Augsburger Abgeordnete dabei automatische Brandmeldeanlagen, Rauch- oder Wärmemelder, Alarmierungssysteme sowie Sprinkler- und andere automatische Löschanlagen. „Was für Wohn- und Geschäftshäuser gilt, kann auch in Ställen gute Dienste leisten“, betont Anna Rasehorn. Aber auch wenn die Feuerwehr bereits im Einsatz ist, erleichtern bauliche Vorkehrungen deren Arbeit: eine gute Löschwasserversorgung etwa, großzügige Feuerwehrzufahrten oder die Bildung von Brandabschnitten.

Mit einem Fragenkatalog an die Staatsregierung will die SPD eine Bestandsaufnahme zu bestehenden Vorgaben, aber auch zu etwaigen Defiziten erstellen – und so die Brandschutzvorgaben an die neuen Herausforderungen durch den Klimawandel anpassen. Dabei geht es auch um Förderprogramme für Landwirte, die ihre Stallbauten mit neuer Technik nachrüsten. Im Interesse der Tiere. Bei dem aktuellen Stallbrand nahe Augsburg hat nach Auskunft des örtlichen Kreisbrandrats kein einziges Tier den Brand überlebt.

SPD-Anfrage

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