SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer kommentiert den angekündigten Stellenabbau bei Schaeffler:
„Für die Beschäftigten bei Schaeffler ist das erneut ein bitterer Tag. Für uns als SPD ist es entscheidend, dass der Stellenabbau sozialverträglich abläuft. Die Beschäftigten dürfen nicht die Zeche der Krise zahlen. Besonders alarmierend ist, dass fast ein Drittel der Stellen in Forschung und Entwicklung wegfallen soll. Wer an Innovation spart, gefährdet die industrielle Zukunft. Die Staatsregierung muss endlich aufhören, mit ihrer Verbrenner-Nostalgie die Unsicherheit in der Branche zu verstärken. Stattdessen braucht Bayern eine aktive Industriepolitik, die Arbeitsplätze sichert und Zukunftsinvestitionen ermöglicht. Wir fordern eine Bayernmilliarde für die Automobilindustrie – gekoppelt an klare Bedingungen: Öffentliche Förderung darf es nur gegen verbindliche Standort- und Beschäftigungszusagen geben. Franken darf als wichtige Zuliefererregion nicht zum Verlierer der Transformation werden.“