SPD: Überfüllte Schulbusse sind massives Sicherheitsrisiko

07. Oktober 2014

Vize-Fraktionsvorsitzende Dr. Simone Strohmayr fordert die Staatsregierung auf, mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Sicherheit in Schulbussen zu erhöhen

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayr, kritisiert die Zustände in den bayerischen Schulbussen: "Es kann nicht sein, dass sich Kinder teilweise mit Mühe in den völlig überfüllten Bus quetschen müssen. Das provoziert Unfälle und macht den Schulweg unerträglich." Strohmayr, die auch Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags ist, fordert den Freistaat auf, die Kommunen mit diesem Problem nicht allein zu lassen: "Die Staatsregierung muss sich an der Umrüstung der Busse finanziell beteiligen. Die Kinder müssen sich festhalten können. Außerdem muss es einen Spiegel geben, damit der Busfahrer die hintere Tür einsehen kann. Sinnvoll ist auch ein Warnsystem, welches verhindert, dass der Bus bei geöffneten Türen losfährt."

Voraussichtlich Anfang November befasst sich der Verkehrsausschuss des Landtags mit einer Petition, die Sitzplätze für alle Schülerinnen und Schüler fordert. "Eine Sitzplatzgarantie halte ich für schwer realisierbar, trotzdem muss dringend etwas gegen die Zustände in den Busen getan werden, bevor ein Unglück passiert. Im Moment werden teilweise normale Reisebusse für den Schulbusverkehr eingesetzt. Die sind überhaupt nicht geeignet", erklärt Strohmayr.

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