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02.03.2015

SPD würdigt Einsatz der Frauen im uniformierten Polizeidienst

25 Jahre Frauen bei der Schutzpolizei - eine Erfolgsgeschichte

Am 1. März 1990 endete ein jahrelanger Kampf der SPD dafür, dass auch Frauen bei der Schutzpolizei in Bayern Dienst tun dürfen. Bis dahin war die Einstellung von Frauen bei der Schutzpolizei immer am Veto der CSU-Fraktion gescheitert, insbesondere am damaligen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß. Heute sind die Frauen in der Polizei eine Erfolgsgeschichte.

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v.l.n.r: Markus Rinderspacher (SPD-Fraktionsvorsitzender), Christiane Kern (Vorsitzende der Landesfrauengruppe der Gewerkschaft der Polizei GdP), Annette Karl (MdL, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion), Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (MdL, sicherheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Birgit Manghofer (Beauftragte für Frauen und Famile der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB Bayern DPolG)

Am heutigen 2. März 2015 gedachte die SPD mit einer kleinen Feier im Landtag diesem außerordentlichen Jubiläum. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher begrüßte etwa 20 Frauen der ersten Stunde und wies auf die Bedeutung dieses Jubiläums für die Gleichberechtigung von Frauen hin. Peter Paul Gantzer, der sicherheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, der damals den Kampf für die Einstellung von Frauen in die Schutzpolizei engagiert geführt hatte, stellte fest, dass Frauen in der Polizei inzwischen völlig integriert und anerkannt seien. Der Frauenanteil bei der Bayerischen Polizei betrage derzeit zwar nur 16 Prozent. Bei den Einstellungen liege der Frauenanteil inzwischen aber bei etwa 25 Prozent (2. Qualifikationsebene, mittlerer Dienst) und 35 Prozent (3. Qualifikationsebene, gehobener Dienst).

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v.l.n.r: Annette Karl (MdL, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion), Markus Rinderspacher (SPD-Fraktionsvorsitzender), Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (MdL, sicherheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion)

Was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht, ist Frau noch nicht ganz bei der Polizei angekommen, so Gantzer. So mangele es immer noch bei Schwangerschaft oder Elternzeit an genügend Stellen der Mobilen Reserve, so wie es bei Lehrern schon seit langem der Fall sei. Und auch die (Be-)Förderung zu höheren Ämtern ist noch schwach ausgeprägt.

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