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14.09.2016

Zacharias kritisiert Treffen Spaenles mit homophoben Extremisten

SPD-Queerpolitikerin warnt vor Verschärfung der geplanten Richtlinien für den Sexualerziehung in Bayern

Angesichts des Treffens von Kultusminister Spaenle mit rechtskonservativen Homosexuellen-Gegnern fordert die Münchner SPD-Queerpolitikerin Isabell Zacharias eine Distanzierung des Ministers.

„Es ist völlig unverständlich, warum Herr Spaenle der homophoben 'Demo für Alle' ein solches Forum bietet. Das sollte er der Öffentlichkeit mal erklären. Einerseits versucht die Münchner CSU, sich einen liberalen Anschein zu geben - und dann sucht einer ihrer bekanntesten Vertreter die Nähe solcher gestrigen Geister. Das entlarvt die Täuschungsversuche der CSU in Richtung Akzeptanz und Vielfalt als Lug und Trug. Die Menschen werden das nicht vergessen.“

Die Landtagsabgeordnete Zacharias, die auch stellvertretende Vorsitzende der Münchner SPD ist, warnt den Kultusminister davor, die kruden Vorstellungen der homophoben Extremisten in die Richtlinien für den Sexualerziehung in Bayern einfließen zu lassen: „Da passen wir ganz streng auf. Damit kommt er nicht durch.“

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