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27.09.2016

Kohnen: Seehofers Anti-Stromtrassen-Populismus war ein großer Fehler

SPD-Energieexpertin: Verzögerung bei der Energiewende geht auf die Kappe der CSU

Die Generalsekretärin der BayernSPD und Energieexpertin Natascha Kohnen kommentiert die heute vorgestellten Planungsvorschläge von SuedOstLink bezüglich der Trassenverläufe für die Erdverkabelung:

"Deutschland und Bayern hinken beim Ausbau der notwendigen Leitungen massiv hinterher. Und das liegt maßgeblich an der CSU, die der Bevölkerung weismachen wollte, dass wir die Leitungen nicht brauchen. Das hat uns zwei Jahre Zeit in der Energiewende gekostet, die wir nicht haben. Denn bereits 2022 geht das letzte Atomkraftwerk vom Netz.

Außerdem haben die Aussagen von Seehofer zu einer tiefen Verunsicherung in Bayern geführt. Jetzt ist es umso schwerer, den Menschen zu vermitteln, dass die Leitungen doch kommen werden. Seehofers Aufgabe ist es nun, den Menschen im gesamten Freistaat zu erklären, dass sein Anti-Stromtrassen-Populismus ein schwerer Fehler war. Denn die Energiewenden hin zu 100 Prozent Erneuerbaren geht nur in Zusammenarbeit mit den anderen Bundesländern."

O-Ton: Stromtrassen: Bayerische Bevölkerung zutiefst verunsichert

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