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29.12.2016

SPD-Abgeordneter von Brunn fordert Sondereinheit gegen Luchs-Wilderer (MIT O-TON)

Unverständnis für Einstellung von Verfahren um getöteten Luchs in Niederbayern

Angesichts der ungeklärten Serie von getöteten Luchsen in Bayern verlangt der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn ein schärferes Vorgehen der Behörden. „Mit dieser Art von Wilderei wird von der CSU-Staatsregierung bislang viel zu lax umgegangen. Wir brauchen eine spezialisierte Ermittlungseinheit, die sich ganz auf den Schutz von Tieren und Natur konzentriert“, fordert der Landtagsabgeordnete.

Von Brunn zeigt sich verwundert, dass die Ermittlungen zu dem im August 2015 in Niederbayern bei Grafenau getöteten Luchs nun von der Staatsanwaltschaft Passau eingestellt wurden. „Da werde ich nochmal genau nachhaken. Denn ein offizielles Gutachten der Behörden zeigt, dass das Tier nicht bei einem Autounfall starb, sondern brutal getötet wurde.“

Der Umweltpolitiker setzt gegen Wilderer und andere Umweltvergehen auf Abschreckung: „Wenn die Gefahr, erwischt zu werden steigt, werden sich Umweltfrevler ihre Taten zweimal überlegen.“ Die oft ehrenamtliche Arbeit von Naturschützern und der Einsatz von öffentlichem Personal und Mitteln, um Bayerns Artenreichtum zu erhalten, würden durch diese Taten zunichte gemacht, bedauert von Brunn.

O-Ton: SPD-Abgeordneter von Brunn fordert Sondereinheit gegen Luchs-Wilderer

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