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23.01.2017

SPD-Fraktion macht sich für Afghanen Pouya stark

Rinderspacher und Zacharias wollen Bleiberecht für verfolgten Künstler

SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher macht sich zusammen mit der SPD-Kulturpolitikerin Isabell Zacharias für ein Bleiberecht des afghanischen Musikers Ahmad Pouya stark. „Herr Pouya ist ein Musterbeispiel für gelungene Integration. Er spricht Deutsch und fünf weitere Sprachen, hat Jobangebote der IG Metall und des bayerischen Staatstheaters am Gärtnerplatz. Und er engagiert sich kulturell in seiner Wahlheimat Augsburg. Es wäre doch töricht, jemanden so wertvollen für die bayerische Gesellschaft aus rein formalen Gründen abzuschieben“, warnt Rinderspacher.

Auch Zacharias sorgt sich um Pouyas, der vergangene Woche nach Afghanistan ausgereist war, um nicht in Konflikt mit dem deutschen Recht zu kommen: „Wegen seiner politischen Lieder steht er auf der Todesliste von Taliban und IS. Wenn wir Menschen wie ihn einfach ihrem Schicksal überlassen, verraten wir alle unsere Werte. Er hat sechs Jahre in Deutschland in Sicherheit gelebt und nun hockt er isoliert in einem Hotel in Kabul und wartet darauf, dass er umgebracht wird.“

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