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27.07.2017

Lotte fordert Wohnungsbau-Offensive nach Hamburger Vorbild für Bayern

SPD-Wohnungspolitiker zum Besuch von Olaf Scholz in München: Hansestadt wird jedes Jahr 3000 Einheiten mit Mietpreis-Bindung bauen

Der wohnungspolitische Sprecher Andreas Lotte will für München und Bayern eine bessere Wohnraumförderung nach dem Vorbild Hamburgs. "Ein Blick auf die soziale Wohnraumförderung macht schnell deutlich, dass der Freistaat Bayern mit dem von der SPD geführten Hamburg nicht mithalten kann", stellt Lotte anlässlich eines Besuchs des ersten Bürgermeisters der Hansestadt heute (27. Juli) bei einer Münchner Wohnungsbaugenossenschaft fest. Im Gegensatz zu Bayern gelingt es Hamburg seit 2014 jedes Jahr, konstant über 2000 neue Wohnungen mit einer Mietpreisbindung bauen zu lassen. In Zukunft sollen es über 3000 pro Jahr sein. Lotte bedauert, dass die staatliche Wohnungsbauförderung in Bayern mit durchschnittlich 3250 Einheiten pro Jahr nur unwesentlich mehr vorsieht und weitere Maßnahmen nicht in Gang kommen - obwohl Bayern ca. siebenmal so viele Einwohner wie Hamburg hat.

„Olaf Scholz und die SPD in Hamburg packen richtig an und zeigen, wie wir mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen können. Das brauchen wir endlich auch für Bayern", lautet Lottes Fazit. Er verweist auf die zentralen Forderungen der SPD-Landtagsfraktion: Die CSU-Staatsregierung muss die Halbierung der Landesmittel zur Wohnraumförderung von 159 Millionen in 2016 auf 87 Millionen in 2017 zurücknehmen und darüber hinaus deutlich mehr investieren. „Wir fordern aber nicht nur eine Aufstockung der Mittel, sondern auch eine gezielte Förderung, wo es am dringendsten nötig ist. Bisher verteilt die Staatsregierung Steuergelder mit der Gießkanne“ so Lotte weiter. Er fordert 20.000 neue Wohnungen pro Jahr im unteren Preissegment.

Andreas Lotte

Wohnungspolitischer und forschungspolitischer Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion

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