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12.12.2017

Kinderarmut in Bayern effektiv bekämpfen!

SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen und Sozialpolitikerin Doris Rauscher fordern Grundsicherung für Kinder und bezahlbaren Wohnraum für Familien – 245.000 Minderjährige in Bayern sind armutsgefährdet

Im Rahmen einer „Aktuellen Stunde“ hat die Landtags-SPD am heutigen (12.12.) Dienstag an die Staatsregierung appelliert, auch im reichen Bayern das Thema Kinderarmut nicht zu vergessen. „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass rund 245.000 Minderjährige in Bayern armutsgefährdet sind. Denn Armut wirkt sich nicht nur negativ auf die Bildungswege und die Gesundheit der Kinder aus – sie erschwert es ihnen oft auch ‚dazugehören‘. Weil sie zum Beispiel nicht das Geld haben, um ins Kino zu gehen, oder die Wohnung zu klein ist, um Freunde einzuladen“, mahnt die SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen.

Die SPD setzt sich deshalb unter anderem für die Einführung einer staatlichen Kindergrundsicherung ein. „Das ist die einfachste und gerechteste Lösung. Mehr noch: Damit stellen wir das Kind mit seinen Bedürfnissen und Chancen in den Mittelpunkt“, erklärt Kohnen. Zudem fordert Kohnen kostenfreie und qualitativ hochwertige Bildung von Anfang an, ein Recht auf guten Ganztag und mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien.

Doris Rauscher, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, ergänzt: „Für eine effektive Bekämpfung von Kinderarmut müssen wir die gesamte Familie in den Blick nehmen. Denn Armut vererbt sich oft weiter. Wir wollen deshalb die Familien stärken und dabei unterstützen, ihr Leben nach ihren individuellen Bedarfen und Vorstellungen zu gestalten. Familienfreundliche Arbeitszeiten sind hier ebenso wichtig wie flächendeckende Beratungsangebote, zum Beispiel für Alleinerziehende.“

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