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11.04.2018

SPD fordert: Nachlässe von Künstlern schützen und bewahren!

Kulturpolitische Sprecherin Isabell Zacharias: Werke müssen gesamt erfasst werden können - Nachfahren dürfen mit der Aufgabe nicht allein gelassen werden

Die hochschulpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Isabell Zacharias fordert in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses ein tragfähiges Konzept für den Nachlass von Künstlerinnen und Künstlern. "Die Nachfahren der Kunstschaffenden fühlen sich oft im Stich gelassen, weil es keine klaren Regelungen gibt, was mit dem Nachlass passiert und wo sich dieser überhaupt befindet - und staatliche Unterstützungsangebote bisher fehlen", stellt Zacharias fest. "Wenn Werke der Künstlerinnen und Künstler über viele Orte verteilt sind, ist es fast unmöglich, den Bestand zu erfassen und zu sichern. Die Nachlässe sind und bleiben auseinandergerissen und können nicht gesamt erfasst werden."

Museen in Bayern können die Erfassung und Bewahrung der Kunstwerke nicht stemmen, Galerien und Organisationen kümmern sich bisher mit unterschiedlichem Engagement. "Die Bewahrung von Künstlernachlässen kann nicht allein Privatpersonen verantwortet werden", betont die Münchner Abgeordnete. "Wenn es darum geht, Lebenswerke von Künstlerinnen und Künstlern vor dem endgültigen Verschwinden zu retten und sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist der Staat in seiner Verantwortung um das kulturelle Erbe gefordert."

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