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06.12.2018

SPD im Landtag wählt frauenpolitische Sprecherinnnen

Fraktionsvizin Dr. Simone Strohmayr und Ruth Müller kämpfen für bessere Finanzierung von Frauenhäusern und gleichberechtigte Repräsentanz auf allen politischen Ebenen

Die SPD-Landtagsfraktion hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Simone Strohmayr (Schwaben) und Ruth Müller (Niederbayern) wieder zu ihren frauenpolitischen Sprecherinnen gewählt. Beide setzen sich für eine bessere Finanzierung der bayerischen Frauenhäuser ein. "Die Finanzierung der Frauenhäuser in Bayern ist völlig unzureichend. Jede zweite Frau, die in großer Not Schutz in einem Frauenhaus sucht, wird abgewiesen. Für ein reiches Land ist dies ein Armutszeugnis", erklärt Strohmayr.

Die Frauenpolitikerinnen kämpfen auch für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern für dieselbe Arbeit. Wichtig ist den beiden Abgeordneten auch die gleichberechtigte Repräsentanz der Geschlechter in Parlamenten auf allen Ebenen. Für die SPD-Fraktion ist das in dieser Legislaturperiode bereits Realität: Von den 22 Abgeordneten ist genau die Hälfte weiblich. Doch Ruth Müller stellt fest: "Auch wenn wir dieses Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht feiern, ist dies kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Wir müssen weiter dafür kämpfen, dass Frauen mehr Einfluss auf die Gestaltung ihres Lebensumfelds nehmen können. Und das kann man in der Politik auf allen Ebenen."

Frauenpolitische Sprecherinnen
Wiedergewählt: Die frauenpolitischen Sprecherinnen Dr. Simone Strohmayr und Ruth Müller (rechts) Download: Foto in hoher Auflösung (Nutzung kostenfrei)

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