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12.02.2019

CSU und Freie Wähler blockieren Verbesserungen für pflegende Angehörige

Antragspaket der SPD findet keine Mehrheit - Gesundheitspolitische Sprecherin Ruth Waldmann: Ergebnisse aus teurer Prognos-Studie werden nicht beachtet

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Waldmann kritisiert, dass die Staatsregierung keine Maßnahmen zur Verbesserung der Situation pflegender Angehöriger ergreifen will. Der Gesundheitsausschuss lehnte heute (12.Februar) ein auf einer aktuellen Prognos-Studie basierendes Antragpaket der SPD ab. Die Studie war auf SPD-Initiative von der Staatsregierung in Auftrag gegeben worden. "Das Verhalten von CSU und Freien Wählern heute im Gesundheitsausschuss ist ein Schlag ins Gesicht der pflegenden Angehörigen und auch der Beratungsstellen. Denn diese wurden schließlich gefragt, welche Unterstützung sie brauchen. Das läuft nun ins Leere. Folgenlose Analysen sind Steuerverschwendung", erklärt die Münchner Abgeordnete.

Die SPD will die pflegenden Angehörigen unter anderem durch bessere Beratung unterstützen. Dies ist das wesentliche Ergebnis der Prognos-Studie "Standortanalyse und Konzeption von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für pflegende Angehörige".

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