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13.09.2019

Zahlreiche Verstöße bei LKW-Kontrollen: SPD fordert stetige Kontrollen statt einzelner PR-Maßnahmen

Verkehrspolitische Sprecherin Inge Aures: Bei einem Viertel aller kontrollierten LKW wurden Verstöße festgestellt - Dringender Handlungsbedarf für Minister Herrmann

Angesichts der gestrigen bundesweiten LKW-Kontrollaktion und dem für Bayern bedenklichen Ergebnis fordert die verkehrspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Inge Aures stetige Kontrollen für Bayern und mehr feste Kontrollstationen. "Bei einem Viertel der kontrollierten LKW wurden Verstöße festgestellt: Geschwindigkeitsüberschreitungen, Verstöße gegen Ruhezeiten, mangelnde Ladesicherung - viele LKW auf Bayerns Straßen sind rollende Zeitbomben", betont Aures. "So kann es nicht weitergehen, auch angesichts der Unfallbilanz des letzten Jahres, nach der 134 Menschen nach Unfällen unter Beteiligung des Schwerlastverkehrs ihr Leben verloren."

Aures fordert, die von Herrmann schon lange angekündigten festen Kontrollstationen einzurichten und die stetigen Kontrollen zu verstärken: "Einmalige PR-Aktionen wie diese groß angelegte Kontrolle sind nett, zeigen aber bei den LKW-Fahrern und insbesondere ihren Auftraggebern keine große Wirkung." Schon vor Jahren hatte genau der selbe Minister angekündigt, "mit Hochdruck" neun stationäre und permanente LKW-Kontrollstellen mit modernster Technik in Bayern einrichten zu wollen, drei standen damals angeblich schon kurz vor der Fertigstellung. Aures: "Nur zwei davon gibt es und weitere sind laut aktueller Ministeriumsauskunft auch gar nicht mehr geplant!"

Flankierend sei endlich ein Konzept notwendig, um mehr Lastverkehr von der Straße auf die Schiene umzulegen. "Nicht nur aus Klimaschutzgründen ist es sinnvoller, Güterzüge zu nutzen statt LKW", betont Aures.

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