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09.10.2019

Wissenschaftsministerium berichtet über Entlassungspläne im Haus der Kunst

Münchner Abgeordneter Ritter: Fordern weiter Rücknahme - Kulturpolitischer Sprecher Halbleib: Bis zum Bericht keine Fakten schaffen

Der Münchner Abgeordnete Florian Ritter begrüßt die heutige (9.10.) Entscheidung des Wissenschaftsausschusses, einen Bericht des Wissenschaftsministeriums über die vorgesehene Kündigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Haus der Kunst in München anzufordern. „Die geplante Kündigung von Kassenkräften und Aufsichten im Haus der Kunst lehnen wir ab. Sie ist untragbar für die Beschäftigten und bringt keine finanzielle Entlastung für das krisengeschüttelte Haus der Kunst. Im Gegenteil steht der Ruf des Hauses auf dem Spiel. Ich erwarte, dass die Entlassungspläne zurückgenommen werden, denn die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für die finanzielle Schieflage“, erklärt Ritter.

Ausschuss-Mitglied Volkmar Halbleib bestand in der Debatte darauf, dass keine Fakten geschaffen werden. "Ich erwarte, dass mit Entscheidungen bis zum Bericht im Landtag gewartet wird." Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion übte zudem heftige Kritik am Umgang der Geschäftsleitung des Hauses der Kunst mit der Personalvertretung, die in Auseinandersetzungen mit der Auflösung des Betriebsrats gedroht hatte. Die bisherigen Pläne sehen vor, fest angestelltes Personal zu kündigen und durch Fremdfirmen wieder einzukaufen. Halbleib warnt davor, dies für weitere staatliche Museen zu überlegen.

Florian Ritter hatte das Thema zuletzt im September in einer Initiative aufgegriffen.

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