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08.11.2019

SPD will bessere Bahnverbindungen in den Osten

Fraktionschef Arnold: Brauchen dringend schnelle und umweltfreundliche Verbindungen zwischen Ost und West

Auch nach 30 Jahren deutscher Einheit lassen die Bahnverbindungen aus Bayern in die ostdeutschen Bundesländer noch zu wünschen übrig. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Horst Arnold setzt sich daher für eine schnellere Elektrifizierung der entsprechenden Strecken ein. Während die "Franken-Sachsen-Magistrale auf der sächsischen Seite bereits bis Hof und der Franken-Thüringen-Express auf thüringischer Seite bereits elektrifiziert sind, hinkt Bayern auf seinem Gebiet noch hinterher. "Verkehrstechnisch ist auch nach 30 Jahren noch nicht zusammengewachsen, was zusammengehört. Wir brauchen dringend schnelle und umweltfreundliche Verbindungen zwischen Ost und West, das gilt übrigens auch für Tschechien", stellt Arnold fest. Er fordert mehr Tempo beim Bahnausbau, sowohl bei der Elektrifizierung als auch bei der Schieneninfrastruktur. Der SPD-Fraktionsvorsitzende dringt darauf, die vorgesehenen Elektrifizierungsprojekte mit voller Kraft voranzubringen.

Während der direkte bunderländerübergreifende Bahnverkehr elektrifiziert ist, hapert es noch bei den Zulaufstrecken: Laut Bundesverkehrswegeplan haben nun folgende Strecken Priorität (sogenannter vordringlicher Bedarf): Hof - Marktredwitz, Marktredwitz - Regensburg, Nürnberg - Marktredwitz, Marktredwitz - Schirnding (deutsch-tschechische Grenze), Nürnberg - Schwandorf und Schwandorf - Furth im Wald (deutsch-tschechische Grenze).

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