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13.11.2019

Drei Viertel des bayerischen Waldes sind beschädigt - SPD fordert Initative der Staatsregierung

Fraktionschef Horst Arnold zu Bericht im Forstausschuss: Der Wald ist unsere Lebensgrundlage - es muss unverzüglich gehandelt werden

Der Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Horst Arnold ist angesichts des heutigen (13.11.) Berichts der Staatsregierung im Forstausschuss entsetzt über das Ausmaß der Waldschäden in Bayern und das offenkundige Versagen von CSU und Freien Wählern: "Laut Bericht sind drei Viertel der bayerischen Wälder beschädigt - oder positiv formuliert: nur 25 Prozent der Wälder sind gesund", stellt Arnold fest. "Schädlingsbefall und der Klimawandel haben in den Wäldern des Freistaats für verheerende Schäden gesorgt." Hier räche sich, dass die Staatsregierung in den vergangenen Jahren knapp 600 Millionen Euro aus der Bewirtschaftung der Staatswälder in den Haushalt verschoben hat, statt in den Waldumbau zu investieren. "Wir könnten schon viel weiter sein beim Umbau unserer Wälder in klimatolerante Mischwälder!"

Auch die Befristung der Arbeitsverhältnisse der Försterinnen und Förster sollte ein Ende haben: "Hier muss eine bessere Personalpolitik der Staatsregierung her", betont Arnold. "Es braucht mehr Menschen, die sich um die Wälder kümmern - und die, die schon da sind, sollten nicht mit Befristungen schikaniert werden." Arnold betont, dass die Sachlage zu ernst sei, um jetzt nicht durchzugreifen: "Der Wald ist unsere Lebensgrundlage. Die Staatsregierung ist jetzt in der Pflicht, schnell zu handeln."

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