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16.01.2020

Jugendpolitik mit Weitsicht - SPD macht sich für Jugendliche in Bayern stark

SPD fordert im Rahmen ihrer Fraktionsklausur kostenlosen ÖPNV für Jugendliche sowie einen Jugend-Check für neue Gesetze

Die SPD-Landtagsfraktion macht sich für die Jugendlichen im Freistaat stark und möchte unter anderem, dass junge Menschen kostenlos mit Bus und Bahn fahren dürfen. Außerdem soll ein so genannter "Jugend-Check" eingeführt werden, der geplante Gesetzesvorhaben dahingehend prüft, ob sie mit den Interessen der jungen Generation vereinbar sind. Entsprechende Anträge sind auf der Winterklausur erarbeitet worden (siehe hier und hier).

71 Prozent der Jugendlichen glauben, dass sich die Politik nicht darum kümmert, was Jugendliche denken. Jeder dritte junge Mensch ist der Meinung, dass es in Deutschland nicht gerecht zugeht, in unteren Schichten sogar jeder zweite. Diese Befunde zeigt die aktuelle Shell-Jugendstudie (siehe hier). "Das sind erschreckende Erkenntnisse", erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Arif Tasdelen. "Dabei sind die Jugendlichen so politisch wie schon lange nicht mehr. Das zeigt nicht nur die Fridays for Future-Bewegung. Umso wichtiger ist der Kontakt auf Augenhöhe mit den jungen Menschen. Wir wollen mit der jungen Generation wieder verstärkter in Kontakt treten und ihre Bedürfnisse und Nöte ernst nehmen! Deshalb soll es bei zukünftigen Gesetzesvorhaben in Bayern nach dem Willen der SPD den Jugend-Check geben."

Das kostenlose Nahverkehrsticket für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sei ein weiterer Baustein. "Die Einführung des 365-Euro-Tickets ist von der SPD-Fraktion im Landtag maßgeblich vorangetrieben worden. Es kann aber nur ein erster verkehrspolitischer Schritt in die richtige Richtung sein", unterstreicht Tasdelen. "Die Einführung beschränkt sich bislang nur auf einzelne Verkehrsverbünde. Langfristig muss der ÖPNV ausgebaut werden und sollte für junge Menschen während Ausbildung und Studium kostenlos sein."

Die SPD-Fraktion wird in Zukunft weitere Anträge zu jugendpolitischen Themen in den Landtag einbringen. Unter anderem fordert sie eine bessere Versorgung mit Wohnheimplätzen, die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, flächendeckendes WLAN und ein kostenloses Interrailticket.

Video mit Jugendlichen zum Thema

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