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09.03.2020

Innenpolitischer Sprecher Schuster: Anstieg der Internetkriminalität in Bayern besorgniserregend – Staatsregierung muss gegensteuern

Hass und Hetze im Netz müssen effektiv bekämpft werden - Strategie gegen Cyberkriminalität notwendig

Die heute (9.3.) vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 bescheinigt aus Sicht des innenpolitischen Sprechers Stefan Schuster der bayerischen Polizei eine gute Arbeit, fordert aber gleichzeitig zu gezielten Maßnahmen in bestimmten Bereichen auf: „Die niedrige Kriminalitätsbelastung und die insgesamt hohe Aufklärungsquote ist ein Verdienst unserer Polizei. Dafür sind wir sehr dankbar. Die bayerischen Polizistinnen und Polizisten machen einen großartigen Job und gewährleisten die Sicherheit im Freistaat.“

Kritisch sieht der Innenexperte jedoch den erheblichen Anstieg bei Rauschgiftdelikten (+26,5 Prozent bei neuen psychoaktiven Stoffen) und Betrügereien mit Enkeltrick oder falschen Polizeibeamten. „Hier muss verstärkt in die Prävention, aber auch in die internationale Zusammenarbeit investiert werden, um diese Problematik in den Griff zu bekommen", betont Schuster.

Besorgniserregend sei außerdem der Anstieg der Internetkriminalität (+12,4 Prozent). Die Verbreitung pornographischer Schriften habe um rund 53 Prozent zugenommen. „Die Staatsregierung muss hier dringend gegensteuern. Es braucht eine vernünftige Strategie gegen Cyberkriminalität in Bayern. Hass und Hetze im Netz müssen effektiv bekämpft werden. Dazu braucht es auch Anlaufstellen und Strukturen, um schnell handeln zu können“, so Stefan Schuster.

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