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12.03.2020

Corona-Pandemie: SPD-Kultursprecher Halbleib unterstützt Notfallfonds für Kulturschaffende

Zusammenarbeit von Bund und Ländern - Bayerischer Kunstminister und Vorsitzender der Kultusministerkonferenz Silbler muss Plan erarbeiten

Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib unterstützt die Forderung des Deutschen Kulturrates nach einem Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende, deren Veranstaltungen und Programme infolge des Coronavirus abgesagt werden müssen. Er appelliert an den Kunstminister und Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz Bernd Sibler, in Zusammenarbeit mit den Länderkollegen und Kulturstaatsministerin Monika Grütters einen gemeinsamen Notfallfonds von Bund und Ländern vorzubereiten. „Die schwierige Situation vieler Künstlerinnen und Künstler sowie der Veranstalter bereitet mir große Sorgen. Mit der Absage zahlreicher Aufführungen, Tagungen und Veranstaltungen stehen viele in der Kreativwirtschaft Tätige vor existenziellen Problemen. Soweit wir helfen können, müssen wir das umgehend tun“, erklärt der unterfränkische Abgeordnete.

Halbleib setzt sich auch dafür ein, bereits zugesagte bayerische Fördermittel auszuzahlen, auch wenn Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Die entsprechenden Mittel sind bereits in den Haushalt eingestellt, doch wenn die Events nicht stattfinden, fließen normalerweise auch keine Gelder. „Hier ist unbürokratisches Vorgehen gefordert. Verträge sind geschlossen, die Gelder oft bereits ausgegeben. Den Veranstaltern drohen ohnehin hohe Einnahmeausfälle. Auch hier können und müssen wir helfen“, erklärt Halbleib.

Der SPD-Kulturssprecher verweist weiter auf die Möglichkeit für mittelständische Betriebe der Kulturszene, sich an die LfA Förderbank Bayern zu wenden, um die dortigen Finanzierungsangebote zu nutzen.

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