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13.03.2020

SPD begrüßt Schulschließungen in Bayern

Bildungspolitische Sprecherin Strohmayr: Arbeitgeber sollen Eltern großzügig freistellen - Gesundheitspolitische Sprecherin Waldmann will Schutzschirm für medizinisches Personal

Die gesundheitspolitische Sprecherin Ruth Waldmann begrüßt die Entscheidung der Staatsregierung, die Schulen und Kindertagesstätten im Freistaat wegen der Corona-Pandemie bis zum Ende der Osterferien zu schließen. "Das ist eine notwendige und richtige Entscheidung, und es wurde auch höchste Eisenbahn. Die Schließung der Schulen war abzusehen, Nachbarländer haben ja schon viel schneller reagiert. Ich hoffe, dass die Staatsregierung die Zeit genutzt hat, um Betreuungs- und Lernkonzepte vorzubereiten", erklärt Waldmann.

Die bildungspolitische Sprecherin Dr. Simone Strohmayr wirbt für die Freistellung von Eltern: "Die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen bedeutet eine große Belastung für alle Eltern, ganz besonders aber für Alleinerziehende. Großeltern kommen als besonders gefährdete Personengruppe für die Betreuung nur bedingt infrage. Ich appelliere daher an die Arbeitgeber, die Eltern unter den Beschäftigten großzügig freizustellen und an die Staatsregierung, die betroffenen Unternehmen zu entschädigen." Weiter gehe es darum, alle Möglichkeiten zu prüfen, wie das Lernen außerhalb der Schule organisiert werden könne, beispielsweise mit E-Learning, sagt die Bildungspolitikerin.

Die Gesundheitspolitikerin Waldmann fordert zudem einen Schutzschirm für das medizinische Personal und deren Familien. "Aus den Nachbarländern können wir sehen, welche Herausforderungen auf die Krankenhäuser und Arztpraxen in den nächsten Tagen zukommen. Bei den Ärztinnen und Ärzten, bei Pflegepersonal und Arzthelfern und Arzthelferinnen wird noch mehr als sonst jede Kraft gebraucht. Sie müssen dauerhaft vor Infektionen geschützt und unterstützt werden“, sagt die Münchner Abgeordnete.

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