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21.04.2020

SPD: Finanzielle Hilfen für alle Solo-Selbstständigen und Freiberufler

Lösungen für Kulturschaffende sind erster überfälliger Schritt - Selbsständige, die bisher durch das Raster der Soforthilfe gefallen sind, dürfen nicht im Stich gelassen werden

Angesichts der Corona-Krise fordern die wirtschaftspolitische Sprecherin, Annette Karl, und der kulturpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, umfassende finanziellen Unterstützungsangebote für Solo-Selbstständige und Freiberufler. Die von der SPD schon länger geforderten Hilfen für Künstlerinnen und Künstler seien ein guter und notwendiger Anfang, dennoch müssen die finanziellen Absicherungen für alle Solo-Selbstständigen erfolgen. Halbleib erklärt dazu: "Der erste Schritt ist geschafft. Die Staatsregierung hat ihren Widerstand gegen eine Regelung für Kulturschaffende aufgegeben. Ich fordere aber die Übernahme der kompletten Lösung von Baden-Württemberg. Alle Solo-Selbstständigen können dort auch Kosten des privaten Lebensunterhalts geltend machen. Das ist wichtig und gibt Menschen in existentiellen Nöten ein stückweit Sicherheit."

Auch die Wirtschaftsexpertin Annette Karl begrüßt die Unterstützung für Solokünstlerinnern und -künstler im Freistaat, trotzdem müsse die Staatsregierung jetzt klar Farbe bekennen: "Ich freue mich, dass unser Vorschlag weitestgehend aufgenommen wurde und Kulturschaffende mit einer Hilfe unterstützt werden. Das muss aber, wie in Baden-Württemberg, selbstverständlich für alle gelten. Denn wir dürfen die Freiberufler, Kultur-und Kreativschaffenden, Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmer, die in Bayern bisher komplett durch das Raster der Soforthilfe gefallen sind, nicht im Stich lassen."

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