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23.04.2020

SPD-Fraktionschef Arnold begrüßt Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Auch zahlreiche Menschen in Bayern werden von diesem Beitrag zur Existenzsicherung profitieren

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Horst Arnold begrüßt die gestern vom Koalitionsausschuss im Bund beschlossene Anhebung des Kurzarbeitergeldes: "Ich bin stolz, dass sich die SPD durchgesetzt hat und sich offenbar auch die CSU meinen Appell aus der Plenardebatte am vergangenen Montag zu Herzen genommen hat. Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ist ein wichtiger Beitrag zur Existenzsicherung von Menschen mit geringem Einkommen. Auch in Bayern werden damit zahlreiche Menschen etwas leichter durch die Krise kommen."

Die gestrigen Beschlüsse sehen vor, dass das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) des letzten Nettoeinkommens und ab dem siebten Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) erhöht wird.

Bundesweit haben aktuell schon 725.000 der etwas mehr als drei Millionen Unternehmen Kurzarbeit angemeldet, in Bayern liegen derzeit bereits 109.000 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld vor, die die enorme pandemiebedingte Belastung der rund 374.000 Unternehmen in Bayern offenbaren.

Eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes war jedoch nicht nur für Geringverdiener dringend erforderlich, die durch die erheblichen Lohneinbußen oft mit existentiellen Sorgen konfrontiert sind: Unterstützt werden müssen alle betroffenen Beschäftigten alters- und branchenübergreifend. Sie brauchen wegen weiterhin bestehender Zahlungsverpflichtungen wie Leasingraten, hoher Mieten oder auch Krediten ebenso eine besondere Unterstützung, wie dies auch der Wirtschaft in Bayern im Rahmen verschiedener Schutzschirme zuteil wird. Zudem werden durch einen solchen politschen Schritt Kaufkraftverluste reduziert, die der Wirtschaft insgesamt schaden würden.

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