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19.05.2020

Kabinettsbericht zur Kinderbetreuung: Viele Eltern hängen immer noch völlig in der Luft

Sozialpolitikerin Rauscher: Eltern müssen eine Perspektive für die Zeit nach den Pfingstferien aufgezeigt bekommen - Jugendbereich wird immer noch vollkommen ausgeblendet

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher begrüßt zwar einerseits die heute vom Ministerrat verkündete weitere Öffnung der Kinderbetreuung, andererseits vermisst sie klare Perspektiven für eine Vielzahl der Eltern. "Viele Eltern können ihre Kinder auch nach den neuen Regelungen noch nicht zurück in die Betreuung bringen, sie hängen weiterhin völlig in der Luft. Ein Licht am Ende des Tunnels ist für sie immer noch nicht abzusehen. Dabei könnte die Staatsregierung doch klare Perspektiven für nach den Pfingstferien aufzeigen. Warum sagt man nicht: Wenn sich die Infektionszahlen weiterhin gut entwickeln, werden die Kitas und Kindergärten für grundsätzlich alle Kinder geöffnet. Stattdessen wird weiterhin nur auf Sicht gefahren, das ist eine sehr belastende Situation für die betroffenen Eltern!"

Die Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag bemängelt zudem, dass es immer noch keine Zusagen und Auskünfte bezüglich der Jugendlichen gibt. "Die Jugendlichen werden weiterhin völlig allein gelassen. Jugendzentren und andere Jugendeinrichtungen bleiben weiter geschlossen - auch hier gibt es keinerlei Perspektiven", kritisiert Rauscher. „Die entsprechenden Schutzkonzepte und Hygienemaßnahmen liegen ja längst vor und könnten jederzeit von den Einrichtungen umgesetzt werden.“

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