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16.06.2020

Halbleib: Kultur in Bayern wird dauerhaft geschädigt

Kulturpolitischer Sprecher kritisiert zu zaghafte Lockerungen im Kulturbereich - Bayern braucht einen Corona-Kreativpakt

Der kulturpolitische Sprecher Volkmar Halbleib übt heftige Kritik an den heutigen (16. Juni) Entscheidungen zu Lockerungen im Kulturbereich im Freistaat: "Ich bin völlig ernüchtert, dass es im Kulturbereich keine weitergehenden Öffnungen gibt. Wenn es dabei bleibt, werden Veranstaltungen auf Dauer schaden leiden", erklärt Halbleib. Laut Staatsregierung dürfen ab dem 22. Juni Veranstaltungen in geschlossenen Räumen künftig nur mit bis zu 100 Personen und im Freien mit 200 Teilnehmenden durchgeführt werden. Die Plätze müssen zugewiesen und markiert sein. "Das ist weder wissenschaftlich noch politisch haltbar", stellt der Kulturpolitiker fest. Er verweist auf das Beispiel der Biergärten, in denen sich wesentlich mehr Menschen aufhalten dürfen.

Halbleib fordert einen verlässlichen, auf den aktuellen Infektionszahlen basierenden Stufenplan bis Ende des Jahres, an dem sich die Kulturschaffenden orientieren können. Für ihn steht fest: "Bayern braucht einen Corona-Kreativpakt zwischen Kultur und Politik. Die Kultur darf nicht das Stiefkind der Politik sein. Söder und Sibler müssen jetzt schnell handeln!"

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