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24.06.2020

Zoos und Tierparke in Bayern retten!

SPD-Dringlichkeitsantrag im morgigen Plenum: Staatsregierung wird aufgefordert, ein Rettungsprogramm zu schaffen - weitere Öffnungen ermöglichen

Die SPD-Landtagfraktion möchte, dass die Tierparks und Zoos in Bayern vor der Pleite bewahrt werden. In einem Dringlichkeitsantrag, der morgen (25. Juni) im Plenum des Landtags beraten wird, fordert sie die Staatsregierung auf, ein entsprechendes Rettungsprogramm aufzulegen. Außerdem soll geprüft werden, wie eine weitere Öffnung der Einrichtungen unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln ermöglicht werden kann.

Die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ruth Müller erklärt: "Die geltenden Abstandsregeln wurden seitens der Staatsregierung kürzlich von 20 Quadratmeter auf 10 Quadratmeter je Besucher gelockert. Diese Regelung gilt für den Einzelhandel und für die Zoos und Tierparke gleichermaßen. Diese Gleichbehandlung ist jedoch inkonsequent, da die Besuche von Zoos und Tierparken fast ausschließlich im Freien stattfinden. Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, die aktuellen Auflagen zu überprüfen!"

Martina Fehlner, ebenfalls tierschutzpolitische Sprecherin unterstreicht: "Zoos und Tierparke sind nicht nur beliebte Orte der Naherholung und Freizeitgestaltung, sondern vor allem auch ganz wichtige und unverzichtbare wissenschaftliche Bildungs- und Forschungseinrichtungen von überregionaler Bedeutung. Ihr Betrieb läuft 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr, auch ohne Besucherinnen und Besucher. Und die Tiere müssen weiter gefüttert, betreut, medizinisch versorgt und gepflegt werden. Hier kann sich die Staatsregierung nicht aus der Verantwortung stehlen. Wir müssen alles daransetzen, diese Einrichtungen, die eine wertvolle Bildungsarbeit leisten, dauerhaft zu sichern."

DA Tierparks (PDF, 88 kB)

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