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26.06.2020

SPD-Gesundheitspolitikerin begrüßt flächendeckende Corona-Tests für alle Menschen in Bayern

Ruth Waldmann: Gute Nachricht, die Leben retten kann - Jetzt solide Finanzierung auf den Weg bringen

Die stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Ruth Waldmann begrüßt die Pläne der Staatsregierung, ab 1. Juli unbegrenzt Corona-Tests für alle Bürger und Bürgerinnen Bayerns zu ermöglichen. Wie der Amtschef des Gesundheitsministeriums in dieser Woche im Gesundheitsausschuss des Landtags berichtete, sollen möglichst alle Ärzte in Bayern Tests durchführen. „Das ist endlich eine gute Nachricht, über die ich mich sehr freue. Flächendeckende Tests sind zur Eindämmung der Pandemie unerlässlich und können Leben retten. Das trifft ganz besonders auf Krankenhäuser, Heime und Einrichtungen mit gefährdeten Personengruppen zu“, erklärt Waldmann. Der Freistaat übernehme die Kosten sowohl für die ärztliche Leistung (Abstrich) als auch für die Laborkosten, hatte der Amtschef erklärt.

Die SPD-Gesundheitspolitikerin fordert nun, dass rasch und sorgfältig eine Finanzierung aufgestellt werden soll. „Immerhin geht es um eine Kostendimension von bis zu 500 Millionen Euro, wenn sich zehn der 13 Millionen Menschen in Bayern nur ein Mal testen lassen“, stellt die Münchner Abgeordnete fest: „Und dabei soll es nicht bleiben, die Anzahl der Tests soll ausdrücklich nicht begrenzt werden“, wie sie auf Nachfrage erfuhr.

Weiter hält Waldmann es angesichts des durch die massenhaften Tests zu erwartenden erhöhten Bedarfs in Arztpraxen, Krankenhäusern und Heime für unerlässlich, einen zentralen Vorrat an Masken, Kitteln und medizinischen Geräten anzulegen: „Wenn ein Träger nicht genügend Material beschaffen kann und ein Infektionsgeschehen im Haus hat, soll die Staatsregierung auch nach Beendigung des Katastrophenfalls unterstützen und aushelfen, damit man auf Notfälle immer eingestellt ist”.

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