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20.10.2020

SPD fordert mehr Power für EU-Jugendstrategie

Europaexperte Markus Rinderspacher: Jetzt in die Jugend investieren

Die BayernSPD-Landtagsfraktion fordert in einem Antrag im heutigen (20.10.) Europaausschuss, das europäische Jugendaustauschprogramm Erasmus+ finanziell ebenso aufzustocken, wie den neuen europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), der unter anderem die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt fördert.

SPD-Europasprecher Markus Rinderspacher erklärt dazu: „In Zeiten wachsender sozialer Probleme und eines um sich greifenden Nationalismus ist es ein Fehler, wenn der Europäische Rat die Europäische Jugendstrategie nicht mit jenen Mitteln fördert, die ursprünglich vorgesehen waren. Beteiligung, Begegnung und Befähigung von Jugendlichen gehört jetzt ganz oben auf die EU-Tagesordnung. Investitionen in die Jugend bedeuteten Zukunftspower für den ganzen Kontinent.“

Erasmus+ bleibe so jedoch weit davon entfernt, 12 Millionen Teilnehmende zu erreichen und neue Förderformate zu entwickeln, so Rinderspacher. Das Programm könne auch bei der Digitalisierung wichtige Beiträge leisten, jedoch nur mit neuen Mitteln. Im Gegensatz zum Vorschlag der Europäischen Kommission von 2018 hat der Rat beschlossen, Erasmus+ nicht auf knapp 28 Milliarden Euro, sondern nur auf 21,2 Milliarden Euro aufzustocken. Eine entsprechende Kürzung zum ursprünglichen Vorschlag sieht der Rat auch beim ESF+ vor.

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