Für die bayerische Tourismusbranche fehlen weiter Perspektiven

Für die bayerische Tourismusbranche fehlen weiter Perspektiven

04. März 2021

Tourismussprecherin Martina Fehlner: Die Staatsregierung darf die Branche nicht weiter hängen lassen

Die tourismuspolitische Sprecherin Martina Fehler sieht nach den Beschlüssen des bayerischen Kabinetts und der Bund-Länderkonferenz noch erheblichen Nachbesserungsbedarf beim Tourismus. „Ich hätte mir einen Fahrplan für den für Bayern so wichtige Branche insgesamt gewünscht“, so Fehlner. Bedauerlich sei etwa, dass die Hotellerie nach wie vor völlig im Unklaren gelassen werde, wann und zu welchen Bedingungen eine Wiederöffnung möglich sei.

Die Abgeordnete verlangt mehr Rückenwind aus Bayern: „Wenn die Staatsregierung nun lediglich auf die nächsten Bund-Länder-Beratungen verweist, ist das zu wenig", sagt Fehlner. Immerhin habe der Tourismus in Bayern, dem Reiseland Nummer eins in Deutschland, einen herausragenden Stellenwert. Die Staatsregierung dürfe die Branche jetzt nicht weiter hängen lassen.

Dass über weitere Öffnungen für das Gastgewerbe erst wieder am 22. März beraten wird, hält Fehlner für zu spät. „Für Reisen in den Osterferien wird es da schon sehr knapp. Natürlich darf es nicht darum gehen, Öffnungen übers Knie zu brechen. Aber es müssen jetzt Wege aufgezeigt werden, wie es weitergehen kann", stellt die Tourismussprecherin fest.

Bereits am 24. Februar hatte die SPD-Landtagsfraktion mit einem Dringlichkeitsantrag die umgehende Ausarbeitung eines Öffnungskonzeptes für die Außengastronomie gefordert. Darin sollen Elemente wie die Reservierungspflicht, Unterstützung bei der Durchsetzung der Abstands- und Maskenpflicht für die Gastronomen sowie technische Instrumente zur Steuerung der Besucherströme enthalten sein.

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