Energiewende in Bayern: SPD und Grüne setzen gemeinsam Anhörung im Wirtschaftsausschuss durch

29. Februar 2024

Florian von Brunn (SPD): Wir wollen wissen, wie die Staatsregierung die Windkraft und die Photovoltaik, die Erdwärmenutzung und Geothermie, Batteriespeicher und Stromleitungen bis 2030 voranbringen will – Martin Stümpfig (Bündnis 90/Grüne): „Brauchen High-Speed bei der Energiewende nach dem Schneckengang der letzten Jahre.“

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Die Fraktionen von SPD und Grünen im Bayerischen Landtag haben im Wirtschaftsausschuss gemeinsam per Minderheitenrecht eine Expertenanhörung zum Fortschritt der Energiewende in Bayern durchgesetzt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und energiepolitische Sprecher Florian von Brunn betont: "Gerade im Bereich der Windkraft hat die bayerische Staatsregierung bisher viel verschlafen. Im letzten Jahr wurden im Freistaat nur sieben neue Windräder gebaut, in Deutschland insgesamt aber über 740 neue Anlagen. Wir wollen jetzt wissen, wie die Staatsregierung die Windkraft und die Photovoltaik, die Erdwärmenutzung und Geothermie, Batteriespeicher und Stromleitungen bis 2030 voranbringen will. Nur mit Reden und Hosenträgerschnalzen ändert sich nichts!"

Der energiepolitische Sprecher der Grünen, Martin Stümpfig, stellt heraus: „Der Nachholbedarf in Bayern ist riesengroß. Die Blockade der Stromleitungen und das Windkraftverhinderungsgesetz 10 H haben uns eine enorme Stromlücke gerade in den Wintermonaten beschert. Jetzt braucht's High-Speed bei der Energiewende mit einer Beschleunigung der Planungen, der Genehmigungen und bei der Realisierung aller Bausteine von Erzeugungsanlagen über Leitungen bis hin zu Speichern.“

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