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21.09.2019

Herbstklausur: Junge Demokratie - Jugendliche stärker in politische Entscheidungsprozesse einbinden

Jugendpolitischer Sprecher Taşdelen: Wir brauchen eine Jugendpolitik, die der Lebensrealität junger Menschen gerecht wird

Die SPD-Landtagsfraktion möchte Jugendlichen eine stärkere Stimme geben und die Rahmenbedingungen für politische und gesellschaftliche Teilhabe verbessern. Konkrete Maßnahmen hierzu hat die Fraktion zum Abschluss ihrer Herbstklausur diskutiert. „Wir brauchen eine Jugendpolitik, die der Lebensrealität junger Menschen gerecht wird", erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Arif Taşdelen.

Als wichtigste Maßnahme fordert die SPD-Fraktion die Herabsenkung des Wahlalters auf 16 Jahre (siehe auch hier) - zunächst bei Kommunalwahlen, später auch für Landtagswahlen. "Jugendliche wollen unsere Gesellschaft mitgestalten. Über 53 Prozent der 14- bis 19-Jährigen engagieren sich in ihrer Freizeit häufig freiwillig - das ist überdurchschnittlich. Wir dürfen diese Tatsache nicht länger ignorieren und müssen die Jugendlichen auch auf politischer Ebene mehr einbinden."

Außerdem fordert die SPD-Fraktion einen „Jugend-Check“: Jeder Gesetzentwurf soll künftig hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Lebensrealität junger Menschen geprüft werden. Alle jungen Menschen in Bayern müssten zudem die gleichen Chancen haben, erklärt Tasdelen. "Die größten Herausforderungen für die Jugendlichen sind heutzutage wachsende Bildungsansprüche, die Globalisierung, die veränderte Arbeitswelt und der Klimawandel. Damit alle Jugendlichen diese Herausforderungen gleichermaßen annehmen und bewältigen können, müssen wir ihren Alltag verbessern und vereinfachen. Deshalb wollen wir beispielsweise den kostenlosen ÖPNV für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende. Außerdem fordern wir flächendeckendes freies WLAN an Schulen, in Bussen, Bahnen und lokalen Hotspots."

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