Informationen zur Corona-Krise

Bayerische Hilfen in der Corona-Krise

Das Coronavirus hat Bayern weiterhin fest im Griff. Seit dem 16. Dezember gilt der zweite Lockdown mit einer Ausgangssperre zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Bürgerinnen und Bürger müssen weitreichende Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheiten in Kauf nehmen, um das Virus in Schach zu halten. Die Auswirkungen des ersten Shutdowns im Frühjahr und auch des zweiten jetzt im Herbst werden noch lange Zeit zu spüren sein, die Folgen sind gravierend.

Doch der Staat springt ein: Es gibt umfangreiche Hilfspakete, etwa für mittelständische Unternehmen und Selbständige. Die Staatsregierung hat zum Schutz der bayerischen Bürgerinnen und Bürger in enger Zusammenarbeit mit den Oppositionsparteien, und damit auch der SPD-Landtagsfraktion, eine Reihe von Maßnahmen ergriffen.

Auf dieser Seite haben wir Ihnen Informationen und Ansprechpartner zum Coronavirus in Bayern und im Bund zusammengestellt, damit Sie auf dem Laufenden sind und die Hilfe finden, die Sie benötigen. Bleiben Sie gesund!

Am 27. Dezember hat in Bayern die lang erhoffte Impfung gegen das Coronavirus begonnen. Laut Gesundheitspministerium sollen pro Tag 37.900 Behandlungen an sieben Tagen der Woche stattfinden. Um eine hohe Immunisierung zu erreichen, werden zwei Termine benötigt. Da der Impfstoff zunächst nicht für alle reicht, werden zuerst Hochbetagte über 80 in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches Personal versorgt. Mobile Impfteams sind unterwegs in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern.

In welcher Reihenfolge weitere Bevölkerungsgruppen geimpft werden und wie sie davon erfahren, hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zusammengestellt. Die Informationen dazu finden Sie hier.

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Es gilt eine landesweite Ausgangsbeschränkung. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher nur noch mit triftigen Gründen möglich. Die Ausgangsbeschränkungen und alle weiteren Corona-Maßnahmen gelten zunächst bis zum 10. Januar. Konkret bedeutet das am Mittwoch 16. Dezember:

  • Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen Hausstand und einen weiteren Hausstand, jedoch in jedem Falle auf max. fünf Personen zu beschränken. Dazugehörende Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
  • Nur für die drei Weihnachtstage 24. bis 26. Dezember 2020 gilt darüber hinaus, dass sich bei Treffen im engsten Familienkreis alle Angehörige des eigenen Hausstands mit höchstens vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen (zuzüglich deren Kinder im Alter bis 14 Jahren) treffen dürfen, gleichgültig aus wie vielen Hausständen diese vier Personen kommen. Zum engsten Familienkreis gehören außer den Angehörigen des eigenen Hausstands auch Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörige. Für die Zeit ab dem 27. Dezember und damit ausdrücklich auch für Silvester und Neujahr gelten keine Sonderregelungen.
  • An Silvester und Neujahr besteht ein vollständiges Verbot von Versammlungen und Ansammlungen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist verboten. Das Abbrennen und die Mitführung von Pyrotechnik werden an Silvester und Neujahr auf von den Kommunen festzulegenden publikumsträchtigen Plätzen verboten.
  • Bayernweit gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21:00 bis 05:00 Uhr. Verstöße werden mit mindestens 500 Euro Bußgeld geahndet.
  • Ladengeschäften des Einzelhandels sind geschlossen. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel und der Verkauf von Weihnachtsbäumen. Wochenmärkte sind nur zum Verkauf von Lebensmitteln zulässig.
  • Es besteht zusätzlich Maskenpflicht: vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen; an allen Orten mit Publikumsverkehr in den Innenstädten sowie auch an Örtlichkeiten der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden).
  • Geschlossen ist die Gastronomie.
  • Geschlossen sind Dienstleistungsbetriebe, die körperliche Nähe bedingen (auch Friseure).
  • Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt.
  • Geschlossen sind Einrichtungen der Freizeitgestaltung: Theater, Opern, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Museen, Zoos etc.
  • Geschlossen sind Messen, Kongresse, Tagungen.
  • Freizeit- und Amateursport ist nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Sportstätten indoor sind geschlossen.
  • Profisportveranstaltungen nur ohne Zuschauer.
  • Bei Gottesdiensten, für die Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen können, besteht eine Anmeldungspflicht.
  • Keine Feiern auf öffentlichen Plätzen.
  • Bibliotheken und Archive werden geschlossen (ausgenommen Hochschulbibliotheken).
  • Geschlossen werden die Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz, also die Volkshochschulen und vergleichbare Angebote anderer Träger. Ausgenommen sind digitale Angebote, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung mit zugehörigen Prüfungen sowie Erste-Hilfe- Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks.
  • Strenge Schutzvorschriften für Alten- und stationäre Pflegeheime. Dazu gehören neben Einschränkungen der Besuche (eine Person pro Tag mit negativem Test und FFP2-Maske) auch zusätzliche Auflagen für das Personal (Testpflicht mindestens zweimal pro Woche).

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  • Die bayerischen Schulen werden geschlossen. Schulveranstaltungen und Mittagsbetreuung finden nicht statt.
  • Für die Zeit bis zu den regulären Weihnachtsferien (also bis einschließlich 22. Dezember 2020) wird an den Schulen für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, eine Notbetreuung angeboten. Die Notbetreuung gilt für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen.
  • Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Der Bund ist aufgefordert, die zugesagten zusätzlichen Möglichkeiten, für die Betreuung der Kinder während des Lockdowns bezahlten Urlaub zu nehmen, umgehend zu schaffen. Das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales wird gemeinsam mit den einschlägigen Trägern der Kindertageseinrichtungen etc. das Nähere für eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, durch Bekanntmachung regeln.

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Die Corona-Pandemie stellt uns vor noch nie dagewesene Herausforderungen. In Italien und in Spanien sind die Gesundheitssysteme während der ersten Welle zeitweise an ihre Grenzen gekommen und konnten die Versorgung der Erkrankten kaum noch bewältigen. Ziel für Deutschland muss es sein, die Zahl der Erkrankten so niedrig zu halten, dass es nicht zu einem Kollaps des Gesundheitssystems kommt. Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen haben. Nur so kann das Virus wirksam eingedämmt werden.

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Wichtige Telefonnummern

  • Hotline Coronavirus Bayern - bei Fragen zu Corona: 09131 6808-5101
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst - bei Symptomen: 116 117
  • Hilfetelefonnummer bei häuslicher Gewalt - anonym, kostenfrei, mehrsprachig: 080000 116 016
  • Silbertelefon – kostenfreie, anonyme Hotline für Senior*innen gegen Einsamkeit (täglich 8 bis 22 Uhr): 0800 470 80 90
  • Telefonseelsorge - kostenfreies, anonymes Sorgentelefon (rund um die Uhr) 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
  • Ansprechpartner für Unternehmer und Betriebe (Informationen zu Kurzarbeitergeld, Förderungen, etc.): 0800 45 555 20 oder das zuständiges Arbeitsamt
  • Kinder- und Jugendtelefon (Montag bis Freitag jeweils 14 bis 20 Uhr): 116 111
  • Telefonseelsorge der katholischen Kirche: 0800 1110222
  • Telefonseelsorge der evangelischen Kirche: 0800 1110111
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 40 400 20
  • Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de oder via Gebärdentelefon (Videotelefonie).
  • Unter der Nummer 089 122220 beantwortet die Staatsregierung etliche Fragen aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen rund um das Corona-Virus. Täglich erreichbar von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Hier können Sie sich informieren:

Hier finden Sie geprüfte Fakten und Argumente gegen Falschmeldungen:

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  • Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
  • Wer den Hausarzt nicht erreichen kann, wählt 116117. Die bundesweit einheitliche kostenfreie Rufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung sagt Patientinnen und Patienten rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche, wohin sie sich im Falle einer akuten Erkrankung wenden können.
  • Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar. Montag bis Freitag von 8:00 bis 22:00 Uhr und Samstag von 8:00 bis 18:00 Uhr.
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de oder via Gebärdentelefon (Videotelefonie).
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016
  • Schwangere in Not: 0800 40 40 020
  • Nummer gegen Kummer – Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
  • Nummer gegen Kummer – Elterntelefon: 0800 111 0 550
  • Unter der Nummer 089 122220 beantwortet die Staatsregierung etliche Fragen aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen rund um das Corona-Virus. Täglich erreichbar von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Hier können Sie sich informieren:

Hier finden Sie geprüfte Fakten und Argumente gegen Falschmeldungen: