Die SPD-Woche im Landtag

06. März 2026

Heute mit spannenden Einblicken von der Internationalen Handwerksmesse und unseren Ideen für ein starkes Handwerk

Holger Kommentar Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Interessierte,

Macher gesucht! Auf der Internationalen Handwerksmesse in München habe ich in dieser Woche erlebt, wie innovativ, vielfältig und unverzichtbar unser Handwerk ist. Als gelernter Malermeister weiß ich: Wer diesen Beruf ergreift, braucht Können, Präzision und Leidenschaft – und bekommt dafür hervorragende Zukunftsaussichten.

Denn viele Betriebe suchen händeringend Fachkräfte. Sie brauchen junge Menschen, die anpacken wollen – für die Energiewende, für die Digitalisierung, für eine starke regionale Wirtschaft. Gleichzeitig stehen vor allem energieintensive Betriebe, das Baugewerbe und die Lebensmittelhandwerke massiv unter Druck: überbordende Bürokratie, hohe Steuern und Sozialabgaben, steigende Energiepreise. Dazu kommt: In den nächsten Jahren gehen viele erfahrene Fachkräfte in Rente, Nachwuchs fehlt. Der Fachkräftemangel könnte sich nochmal zuspitzen. Deshalb müssen wir jetzt handeln – und das Handwerk gezielt stärken. Damit Bayerns Handwerk eine echte Zukunft hat, brauchen wir einen eigenen Handwerksfonds. Denn das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes kann dieses Problem allein nicht lösen. Wir brauchen deshalb mehr Chancengleichheit in der Wirtschaftsförderung. Wer wie die Staatsregierung Milliarden für Start-ups mobilisiert, muss auch Milliarden für das Handwerk einplanen. Alles andere ist unfair.

Aus meinem eigenen Betrieb weiß ich: Innovation entsteht nicht nur im Start-up-Labor, sondern jeden Tag in Werkstätten und Betrieben im ganzen Land. Nur mit einer verlässlichen Förderung schaffen wir Planbarkeit für Handwerksbetriebe und können wertvolle Fachkräfte in der Region halten. Unser Handwerksfonds hilft bei Betriebsgründungen, Investitionen und sichert Unternehmensnachfolgen ab. Die Staatsregierung ist jetzt am Zug. Wirtschaftsförderung darf nicht zu einseitig sein. Wir wollen, dass unser Handwerk auch morgen stark bleibt.

Macher brauchen wir nicht nur im Handwerk, sondern auch im Rathaus. Am Sonntag entscheiden Sie bei der Kommunalwahl, wer vor Ort Verantwortung übernimmt. Gehen Sie wählen! Ich habe mein Kreuzchen schon gemacht. In mehr als 200 Städten und Gemeinden mit über vier Millionen Menschen regiert die SPD schon heute. Wir wollen, dass das so bleibt – damit neue Kita-Plätze entstehen, Straßen modernisiert und Schwimmbäder saniert werden. Wir kämpfen um das Vertrauen der Menschen. Und wir werden CSU und Freien Wählern weiterhin genau auf die Finger schauen.

Ihr / Euer
Holger Grießhammer

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